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herzlich willkommen in unserem
schönen sächsischen Vogtland.
Wir begrüßen das neue Wanderjahr
und wünschen uns eine rege Teilnahme an den Wanderungen und Veranstaltungen dieses Jahres. am Sonntag, 18. Juli 2010, als es wieder hieß: Die Ausschreibung und die Streckenkarte war/ist
(immer noch) hier (Ausschreibung
/ Streckenplan) zu
finden.
Der Wanderplan für das Jahr 2010 ist hier ebenfalls verfügbar (Menü
links).
Das war die 30. (Jubiläums-) TTW Das Wetter war ideal für die Wanderer: Nicht zu kalt und nicht zu warm. Als der Webmaster heute morgen zum Dienst fuhr, traf er gerade zwei Wanderer, die die Straße zwischen Süßebach und Oelsnitz querten. Inzwischen hat er von Ulrich Hermann (Besatzung des KP 3 - Körnerlinde Eichigt) einige Bilder erhalten, die Sie sich schon mal ansehen können.
Die Freie
Presse nach der Wanderung:
30.
Triebeltalwanderung: 738 Teilnehmer bei Jubiläumstour "Rindimmedim im
Triebel rim"
Zum Wandern in Triebel gehört jedes Jahr auch der Sturm auf die kostenlosen Speckfettbrote und Teebecher. Im Bild bedienen gerade einige der 144 Teilnehmer der geführten Tour über sechs Kilometer am Kontrollpunkt in Süßebach. Ein Wanderwetter, wie es besser nicht sein könnte, attraktive Strecken, zufriedene Teilnehmer - die 30. Triebeltalwanderung gestern war ein gelungener und würdiger Geburtstag für eine der traditionsreichsten und beliebtesten Wanderungen im Vogtland. 738 Starter ließen sich am Start im Waldbad für eine der vier Strecken zwischen sechs und 28 Kilometern registrieren. Viele von ihnen haben das dritte Juli-Wochenende mit dem "Rindimmedim im Triebel rim" jedes Jahr dick im Kalender angestrichen. Zu ihnen gehört Günter Lieber aus Dippoldiswalde. Er stand gestern 4.30 Uhr auf und ging zum 22. Mal ununterbrochen seit 1989 in Triebel an den Start. Das Vogtland kennt der 68-Jährige von der Armeezeit 1962 in Oelsnitz. Jahre später kam in einem Gespräch die Rede auf Triebel und der Tipp "da musste hin", erzählt Günter Lieber beim Plausch. Er ist auf den Geschmack gekommen, hat seither keine Tour verpasst. "Nur der Hutzenohmd, der fehlt", bedauert der Rentner, dass es seit fünf Jahren das Kulturprogramm am Vorabend nicht mehr gibt. Denn auch da war er Stammgast, ehe er sich vor der Wanderung zur Nachttruhe in der "Friedenswacht", in der Schule, später auch in Gasthöfen der Umgebung auf die Luftmatratze legte. Sogar alle 30 Triebeltalwanderungen absolviert haben die Ehepaare Reyer (Plauen) und Lonkowski (Oelsnitz) sowie Dieter Wolf aus Plauen. Sie erhielten einen Erinnerungspokal. Dieter Wolf, der in wenigen Tagen 70 wird, wurde zudem als 21.000. Wanderer seit der Premiere 1981 begrüßt. Favorit bei den Teilnehmern war die 12-Kilometer-Tour, die über Süßebach führte. Auf die 18 Kilometer, die die Runde um Oberhermsgrün und Eichigt erweiterte, gingen 190 Starter. Die geführte Tour über sechs Kilometer, geleitet von Bürgermeisterin Ilona Groß und Angela Ittner, erfreute sich mit 144 Teilnehmer einer so guten Beteiligung wie noch nie. Den langen Kanten (28 Kilometer) gingen 54 Teilnehmer an. Sie kamen auch nach Rebersreuth und Bergen. Der jüngste von allen war Max Wunderlich (vier Monate) aus Triebel, der von Papa Rico getragen wurde, der älteste Willi Ronz (82) aus Plauen. Rainer Ittner, Chef der Wanderfreunde Triebeltal, war mittags die Zufriedenheit über den gelungenen Wandertag anzumerken: "Wir sind stolz, als kleine Gemeinde eine solche Tradition zu haben und sie aufrechtzuerhalten", meinte er. Mit seinen Mitstreitern "servierte" er perfekt markierte Strecken sowie kostenlose Freiluftkonzerte: am Start durch die Jagdhornbläser vom Burgstein, unterwegs durch Jens Weck, Ingrid Ebert, Manfred Bergner, Andreas und Max-Martin Ketzel, Günter Eichhorn, Pascal Fläschendräger sowie im Ziel von der ältesten Boygroup des Vogtlandes - den vier guten Kameraden aus Eubabrunn. Der Moosmann (Jochen Frank) kredenzte den Wanderern unterwegs einen Schnaps. In den Genuss des Rund-um-Programms kamen auch Wanderer aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main sowie die nordwestböhmische Wandergruppe unter Leitung von Vladimir ©ulc. Einen Gast begrüßten die Veranstalter besonders gern: Harti Schmidt (83), den Erfinder der Triebeltalwanderung und langjährige Chef des Triebeler Sportvereins. Trotz gesundheitlicher Probleme schaut er an Start und Ziel sowie am Kontrollpunkt in Süßebach vorbei.
Jubiläum
bei bestem Wanderwetter
Eine der traditionsreichsten Volkssportwanderungen des Vogtlandes, die Triebeltalwanderung, hat gestern bei ihrer 30. Auflage eine Schar von Teilnehmern gelockt. Bei bestem Wanderwetter - erstmals nach Wochen keine Hitzeschlacht - gingen 738 Teilnehmer auf die vier angebotenen Strecken von 6 bis 28 Kilometer zwischen Triebel und dem Tal der Weißen Elster. So viele Wanderer wie nie kamen zur geführten Tour über 6 sechs Kilometer: 144 erkundeten dabei die vogtländische Landschaft, die vom kurz zuvor gefallenen Regen in sattem Grün glänzte. Zur Jubiläums-Auflage des "Rindimmedim im Triebel rim" (Rundherum um Triebel), wie die Tour in Mundart heißt, wurde zugleich der 21.000. Wanderer seit der Premiere 1981 begrüßt: Es war Dieter Wolf aus Plauen. Der 69-Jährige hat ebenso wie zwei Ehepaare aus Plauen und Oelsnitz an allen 30 Triebeltal-Touren teilgenommen.
Gisela
Mildner aus Spremberg ist Stammgast beim "Rindimmedim"
Wie das kam, ist schnell erzählt. In Hannover traf die frühere Postzustellerin Karl-Heinz Kühn, eine der langjährigen Stützen des Triebeler Wandervereins. Sie macht mit ihrem T-Shirt Werbung für Spremberg, Kühn kannte Spremberg von der Arbeit her - flugs war eine Einladung nach Triebel ausgesprochen. "Seitdem komme ich gern. Hier gefällt es mir, vor allem die Atmosphäre - das ist wichtig für mich", erzählt Gisela Mildner und applaudiert den "guten Kameraden" aus Eubabrunn um ihren listig blinzelnden Chef Martin Adler - ein Jahrgangsgenosse der Sprembergerin. In Triebel ist Gisela Mildner dabei, wenn es ihr Kalender zulässt. Auch das ist kein Spruch: Da stehen viele Termine drin. Denn nicht nur die Wanderstiefel, auch die Laufschuhe schnürt sie regelmäßig. Voriges Jahr hat sie sich einen Traum erfüllt: Sie ging beim Läuferfestival in Sydney am Start - als älteste unter 32.000 Teilnehmern in Australien. "Noch 'ne Steigerung geht wohl nicht", denkt sie an den Lauf neun Kilometer über eine riesige Brücke im vergangenen September zurück. Viele Jahre legt sie noch ganz andere Strecken zurück: Nach der Wiedervereinigung lief sie mit 62 Jahren ihren ersten Halbmarathon, den letzten vor drei Jahren auf dem Rennsteig. Kein Wunder, dass sie in der Läuferszene bekannt ist wie ein bunter Hund: Zu ihrem 80. Geburtstag schenkte ihr der zweifache Olympiasieger im Marathon, Waldemar Cierpinski, Laufschuhe aus seinem Sportladen in Halle/Saale.
Gestern lief Gisela
Mildner bei der 6-Kilometer-Tour mit. "Ich kam zu spät", meint sie fast
entschuldigend. Wichtiger als Kilometerfressen ist ihr, in einem Umfeld
zu sein, in dem sie sich wohlfühlt. Denn das - man sieht sie an und käme
nie auf ihr wahres Alter - hält jung.
Die Freie
Presse vor der Wanderung:
Triebeltalwanderung erlebt ihre 30. Auflage Von Peter Janka Sie zählt zu den größten und traditionsreichsten Wanderungen der Region: die traditionell am dritten Sonntag im Juli stattfindende Triebeltalwanderung. Am Sonntag erlebt sie ihre 30. Auflage. Seit 1981 - bei der Premiere war der Startort noch Pirk - haben 20.899 Wanderer fast 350.000 Kilometer in der westvogtländischen Kuppenlandschaft zurückgelegt. Das hat Rainer Ittner, der Vorsitzende der Wanderfreunde Triebeltal, ausgerechnet. Sein Verein erwartet am Sonntag also auf der Jubiläumstour den 21.000. Wanderer. Wie schon im vergangenen Jahr befinden sich Start und Ziel am Waldbad in Triebel, am Ortseingang aus Richtung Oelsnitz/Lauterbach gelegen. Auf Grund von Bauarbeiten am Kulturhaus muss der Verein im zweiten Jahr in Folge auf den gewohnten Startort verzichten. Um 7 Uhr schicken Jagdhornbläser die ersten Wanderer auf die Reise. Zur Auswahl stehen Strecken über 12, 18 und 28 Kilometer. Um 9 Uhr beginnt eine geführte Wanderung über etwa 6 Kilometer. An vier Kontrollstellen erhalten die Wanderer kostenlos Speckfettbrot. Die Wanderstrecken führen in das Gebiet östlich von Triebel nach Oberhermsgrün, Ebersbach, Süßebach, Eichigt, Bergen und Obertriebel. Am Kontrollpunkt Eichigt lässt sich der dickste Baum des Vogtlandes, die Körnerlinde, bewundern. "Am Ziel erhält jeder Wanderer eine Urkunde und ein kleines nützliches Souvenir. Wer schon bei der ersten Triebeltalwanderung 1981 dabei war, sollte auch zur 30. kommen, es könnte sich lohnen", verspricht Rainer Ittner. Im Waldbad erwartet die Wanderer - wie an den Kontrollstellen - kulinarische Versorgung und musikalische Unterhaltung. Natürlich können die Wanderer sich auch im Bad abkühlen. Grußwort Rolf Eberts, Vors. des VGWV Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,
ich möchte Sie ganz herzlich zum 30. Jahrgang des Wandertages der
Wanderfreunde Triebeltal e.V. begrüßen. Grußwort der Bürgermeisterin Triebels, Ilona Groß Herzlich Willkommen
in unserem
schönen Triebeltal, wo man sich trifft zum 30. Mal!
Grußwort Rainer
Ittners, Vors. des herzlich willkommen zu unserer 30. Triebeltalwanderung. Nun ist es soweit: 30 Jahre Triebeltalwanderung!
Wer hätte das damals 1981 gedacht, dass sich in dem touristisch
eher unscheinbaren Triebel eine Volkssportwanderung entwickeln
würde, die weit über die Grenzen des Vogtlandes bekannt und
beliebt ist.
30 Jahre „Rindimmedim im Triebel rim“ Wer hätte am 19. Juli 1981 gedacht, dass damit der Grundstein für eine der erfolgreichsten und beliebtesten vogtländischen Wanderung gelegt wurde, als sich 116 Wanderer bei strömenden Regen von Pirk aus auf die Strecken der ersten Triebeltalwanderung begaben,. Seit 1981 findet sie nun immer am 3. Sonntag im Juli statt und entwickelte sich seither zu einem wahren „Wandermekka“ in Sachsen. 1981 und 1982 lief die Triebeltalwanderung noch unter dem Titel „Vogtländische Bergwerkswanderung“. Bemerkenswert ist, dass das Synonym der Triebeltalwanderung „Rindimmedim im Triebel rim“ - vom damaligen Vorsitzenden Harti Schmidt sozusagen „erfunden“ - 1985 zur 5. Wanderung das erste Mal verwendet wurde. Es drückt in der vogtländischen Mundart aus, dass rundherum um Triebel gewandert wird. Die sechs vogtländischen „i“ machen den Begriff noch einprägsamer, als die 4 hochdeutschen „u“. Den Grundgedanken der Wanderung konnten die Triebler Wanderfreunde in den Anfangsjahren zwar leider nicht ganz verwirklichen, denn Triebel lag unmittelbar an der 5-km-Sperrzone der damaligen innerdeutschen Grenze. Die Strecken führten nur halb um Triebel herum. Zu DDR-Zeiten hatte der Veranstalter, die Sektion Wandern im Sportverein Empor Triebel zuweilen enorme Probleme mit staatlichen Stellen und anderen Organen, um diese Wanderung durchzuführen. Das Wandergebiet der Triebeltalwanderungen erstreckt sich über die vogtländischen Kuppenlandschaft westlich des Elstertales bis an das Burgsteingebiet; in südlicher Richtung erreichen die Wanderer über das Dreiländereck Sachsen, Bayern, Böhmen tschechisches und bayrisches Gebiet. Gewandert wird immer sternförmig im Uhrzeigersinn, nach dem Motto „wo’s heier reigett, gett’s nächstes Jahr wieder naus“, so dass erst alle 6 bis 7 Jahre wieder das gleiche Wandergebiet erreicht wird. Die Streckenlängen betrugen lange Zeit 12, 22 und 32 Kilometer, in früheren Jahren teilweise auch bis zu 42 Kilometer, wobei die Strecken, der nichtdigitalen Vermessung geschuldet, sehr zum Leidwesen einiger Wanderer manchmal auch etwas länger waren. In den ersten Jahren erfolgte der Start der Triebeltalwanderung immer in Pirk an der Mündung des Triebelbaches in die Weiße Elster. Das Gebiet der Wanderung befand sich im Wesentlichen im unteren Triebelbachtal über Triebel bis hin zum Tetterweintal bei Gettengrün. Das hatte zur Folge, dass sich damals auf dem idyllisch gelegenen Kirchberg in Triebel ein Kontrollpunkt befand und der nur wenige Meter entfernte Dorfbäck den Kuchen dorthin frei Haus lieferte. Das war bis einschließlich 1990 so. 1991 erfolgte der Start auf dem Wacholderpöhl, dem Gelände des heutigen Meditationszentrums Vipassana, 1992 am Waldbad Triebel und seit 1993 im Zentrum Triebels am Kulturhaus. 1989 gab es das erste Mal die geführte Wanderung für Kinder und Behinderte. Die Wende brachte der Triebeltalwanderung keinen Abbruch, im Gegenteil, sie eröffnete völlig neue Möglichkeiten der Streckenführung durch die unberührte Natur an der ehemaligen Grenze und zog auch viele Wandersleute aus dem Fränkischen nach Triebel. 1996 führte die 32 km Strecke erstmals auch auf tschechisches Gebiet bei Hranice/Roßbach. Seit diesem Jahr nehmen regelmäßig tschechische Delegationen von Wanderern im Rahmen der Euregio Egrensis an unserer Wanderung teil. Weil die Wanderer zu alten Zeiten aus der ganzen DDR vorzugsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisten, waren durch die Veranstalter sehr viele Übernachtungen zu organisieren. Um die Leute auch an den Vorabenden der Wanderungen ordentlich bei Laune zu halten, fand 1985 der erste Baudenabend als Vorstufe der späteren Hutzenabende statt. Bereits 1982 wurde damit begonnen, den Wanderern an den Kontrollpunkten Kultur und Musik zu bieten. Seit 1987 spielten an Start und Ziel sowie an allen Kontrollpunkten regelmäßig Musikgruppen auf. Seit dieser Zeit begegnete den Wanderern nun regelmäßig auch der „Moosmah“, eine vogtländische Sagengestalt. Diese Verbindung von Wandern und vogtländischer Folklore zeichnet unsere Triebeltalwanderung besonders aus. Die Hutznohmde, am Anfang noch ziemlich spontan mit Musikgruppen untersetzt, entwickelten sich später unter der Leitung Reimund Riedels zu richtigen vogtländischen Volksmusikabenden. Besonders erwähnenswert ist, dass 1987 sogar Eberhard und Stefanie Hertel in Triebel auftraten. Zur 25. Triebeltalwanderung wurde dieser Hutznohmd das letzte Mal durchgeführt. Von vielen älteren Wanderern wird er seitdem sehr vermisst. Zur diesjährigen Jubiläumswanderung werden wir den 21-tausendsten Wanderer begrüßen können. Würde man die gewanderten Kilometer ermitteln, so ergäbe das die stattliche Zahl von ca. 350 000 Kilometern, also mehr als 8 Mal um den Äquator! In den vergangenen 29 Jahren registrierten wir 20.899 Teilnehmer. Die Teilnehmerzahlen schwankten immer zwischen 600 und 1000. Mehr als 1000 Wanderer konnten wir in den Jahren 1989, 1998, 2000 und 2002 begrüßen. Bemerkenswert ist dabei, dass der Rekord im Wendejahr 1989 bei 1089 Teilnehmern lag. Trotz der demografischen Veränderungen hoffen die Organisatoren, dass der Triebler Wanderung die Wanderer auch in Zukunft nicht ausgehen und die Geschichte der Triebeltalwanderung „Rindimmedim im Triebel rim“ weiterhin so erfolgreich fortgeschrieben werden kann. Rainer Ittner im Juli 2010 * * * Wir würden uns selbstverständlich sehr freuen, wenn wir zu
unseren Wanderungen
auch den einen oder anderen Besucher unserer Internetseiten als neuen
Teilnehmer
begrüßen könnten. Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie auf diese
Art und Weise auf uns aufmerksam geworden sind. Für
die Übersetzung fühlen sich René Wölfel
(Hranice/Rossbach) und Friedrich Frenzel (Eichigt) verantwortlich. Viel Spaß bei bester Gesundheit.
Frisch auf!
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