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herzlich willkommen in unserem
schönen sächsischen Vogtland.
Wir begrüßen das neue Wanderjahr
2011 und wünschen uns eine rege Teilnahme an den Wanderungen und
Veranstaltungen dieses Jahres. am Sonntag, 17. Juli 2011 sein, wenn es wieder heißt: Die Ausschreibung ist jetzt wieder hier (Ausschreibung)
zu finden. Die neue Streckenkarte werden wir nachreichen. Auch der
Wanderplan für das Jahr 2011 ist hier verfügbar (Menü links).
Die 31. Triebeltalwanderung
2011 31. Triebeltalwanderung: 831 Wanderer bei Jubiläumstour "Rindimmedim im Triebel rim"
Viel Musik, bestes
Wetter und herrliche Landschaft - das lockte gestern 831 Teilnehmer zur
31. Wanderung "Rindimmedim im Triebel rim". Das Motto "Rindimmedim im Triebel rim" (Rundherum um Triebel) darf dabei getrost wörtlich genommen werden: Die Wanderer schwärmen von Triebel aus jedes Jahr in eine andere Himmelsrichtung aus. Nach fünf, sechs Jahren ist die Runde dann immer komplett. Was macht das Wandern in Triebel aus? "Es ist sehr zünftig und die Organisation ist einwandfrei", sagte mir Hans-Jochen Michaelis aus Plauen, der zum siebten Mal ins Triebeltal kam. "Die Gegend ist sehr schön", hebt Gisela Stuwe hervor. Die Cottbusserin hatte vor mehr als 15 Jahren Triebel als Tipp für ihren Wanderplan erhalten. Seitdem ist sie Stammgast und von Landschaft und Folklore fasziniert. Eines darf vor dem Start auf die 18-Kilometer-Strecke nicht fehlen: "Der Kartoffelkuchen, der ist eine Wucht", lobt Gisela Stuwe. Eine Wucht, das war besonders der Zuspruch für die Kindertour und die geführte Wanderung. 89 Interessierte lauschten auf der 6-Kilometer-Schleife den Erklärungen Ilona Groß' und Karl-Heinz Kühns. Darunter war der älteste Teilnehmer, der 92-jährige Paul Schubert aus Auerbach. Unter den 63 Tippelbrüdern, die sich die 28 Kilometer vorgenommen hatten, war auch Joachim Schubert (82) aus Irfersgrün. Die meisten Wanderer entschieden sich für die 12- oder 18-Kilometerstrecke (12 km: 450, 18 km: 229). Das Wandergebiet war das frühere Grenzland um Posseck und Pabstleithen, eine Gegend, die viele Weitblicke bot. Für Streckenwahl und Markierung heimste Wanderfreunde-Vorstandsmitglied Hartwig Keil viel Lob ein, so auch vom Urgestein der TTW Gisela Mildner aus Spremberg.
"Das passt und die
Atmosphäre in Triebel ist was ganz besonderes. Die hat etwas. Deswegen
komme ich jedes Jahr wieder und nehme die fünf Stunden Bahnfahrt gern
auf mich", plauderte die 82-Jährige. Sie hatte gestern Schuhe an, die
ihr Marathon-Legende Waldemar Cierpinski zum runden Geburtstag geschenkt
hatte. "Ich bin 12 Kilometer gelaufen, das ist ausreichend. 18 wären
denn doch eine zu große Belastung. Das muss nicht sein", so die agile
Seniorin. Ein ganz treuer TTW-Fan ist auch Wolfgang Friedrich aus Berlin-Köpenick. Er fehlte seit 1981 bei keiner Tour und wurde vom Chef des Wandervereins und Cheforganisator Rainer Ittner ebenso geehrt wie Hans Stöcker von der Ortsgruppe Blankenberg des Frankenwaldvereins, der als 22000-er Teilnehmer seit Bestehen der Tour ermittelt wurde. Rekorde stellten auch Sybille Süssmild aus Rostock und Silas Zill aus Zwickau auf. Erstere hatte die weiteste Anreise und der Zwickauer war mit elf Monaten der jüngste Teilnehmer. Die Musik an Start, Ziel und allen Kontrollpunkten allen Orten setzte als Triebeler Wander-Markenzeichen auch gestern wieder den besonderen Akzent. Den Weckruf am Kulturhaus übernahmen die Klingenthaler Jagdhornbläser. Am Kontrollpunkt der beiden kurzen Touren spielte Aron Fläschendräger Akkordeon. Wer mindestens 18 Kilometer lief, konnte den Zitherklängen Günter Eichhorns, dem Trompeten-Duo Andreas sowie den Akkordeonklängen von Max-Martin Ketzel und Maria Fuhrmann lauschen. Am Ziel im Triebeler Kulturhaus musizierten Peter Schlott und Paul Winkler mit Keyboard und Gitarre. Den Reigen komplettierte Konzertina-Spieler Markus Löschner aus Schönheide. Er spielte bei einem Pärchen, das kurz nach dem Start im Wald lauerte. Es waren Moosmann und Moosweibel. Rainer Scherzer pries als solcher lautstark hochprozentige Stärkung an, die Ehefrau Regina als Moosweibel kredenzte. * * *
Zum Wandern in Triebel gehört jedes Jahr auch der Sturm auf die kostenlosen Speckfettbrote und Teebecher. Im Bild bedienen gerade einige der 144 Teilnehmer der geführten Tour über sechs Kilometer am Kontrollpunkt in Süßebach. Wir würden uns selbstverständlich sehr freuen,
wenn wir zu
unseren Wanderungen
auch noch den einen oder anderen Besucher unserer Internetseiten als neuen
Teilnehmer
begrüßen könnten. Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie auf diese Art und
Weise auf uns aufmerksam geworden sind. Für
die Übersetzung fühlen sich René Wölfel
(Hranice/Rossbach) und Friedrich Frenzel (Eichigt) verantwortlich. Viel Spaß bei bester Gesundheit Euer Rainer Ittner
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